Tag 13 Iran-Turkmenistan

Der Ort Bojnurd war wirklich schön und am Abend genossen wir von der Hotelterrasse aus im gegenüberliegenden Park ein Live Konzert und es gab sogar ein kleines Feuerwerk. Am nächsten Morgen sind wir in Richtung turkmenische Grenze aufgebrochen.

Die Ausreise aus dem Iran war wirklich einfach und unkompliziert. Dann kam aber die Turkmenische Grenze. Oh mein Gott, was für ein undurchsichtiger Prozess. Keiner von uns ist auch nur ein Moment aus den Augen gelassen worden. Nachdem wir 3 verschiedene Schalter durchgemacht haben, sind wir getrennt worden, Mike zum Auto und Olga in eine Wartehalle.

Mike wurde von einer Grenzwache zum Auto begleitet. Der deutete auf ein Büro wo er hin soll. Der gute Mann füllte ohne Worte irgend ein Formular aus und drückte es Mike in die Hand.

Dann wurde Mike in ein anderes Büro geschickt, der Chef machte gerade ein Nickerchen als Mike eintrat. Der zweite Beamte sass einfach hinter dem Schreibtisch. Der Chef verkündete, das dass hier nun das offizielle Einreisegespräch sei. Obwohl alle Beamten immer freundlich und hilfsbereit waren, wurde Mike etwas nervös „kommen nun die Fragen auf die man in jedem Fall die richtige Antwort haben muss?“ Nun gut, erst mal Höflichkeiten austauschen (er konnte ein wenig Deutsch). Dann kam die Frage ob Mike raucht „ ja, willst du eine Zigarette?“ … klar doch, also erst mal schweigend eine rauchen. Dann kam die Frage aller Fragen „ habt ihr Tiere dabei? Nö“ Ok, das wars. Echt jetzt, hätte Mike ein Bier dabei gehabt, hätten die beiden echt noch Freunde werden können. Aber wie gesagt, alle total freundlich und hilfsbereit.

Also für Mike ging es zu nächsten Schalter, die Fahrzeugkontrolle. Auch hier machte der Chef ein Nickerchen und der Schatten von Mike, stand etwas ratlos da. Chef wach, ab zur Pandüle. Türen und Kofferraum auf, die üblichen Fragen und gut wars. Nun zum finalen Schalter wo wir den GPS Tracker der Turkmenen bekommen sollten. Auf Grund IT-Problemen und mangelnder Geräte strecke sich dieser Prozess etwas sehr in die Länge.

Schlussendlich sind wir nach gut 4.5 h über beide Grenzen. Das Ganze teilten wir mit einem Team aus England (Mongolmongrels), Irland (Starlet Fever), Norwegen (Mongol Trolly) und Deutschland (Burgberger). Gemeinsam fuhren wir dann nach Aschgabat, die weisse Stadt im wahrsten Sinne von Lord of the Rings.

Aschgabat, eine sterile weisse Festung aus Marmor. Im Turkmen Grand Hotel angekommen, alle zusammen ab an die Poolbar und, nach 4 Tagen Iran, … Bier, Bier, Bier. Wir beschlossen dann auch gleich zusammen zum Kater von Derweze und bis nach Usbekistan zu fahren, aber erst geht es ins Nachtleben von Aschgabat. In einer Irischen Bar gab es live Musik und Hew fragte die Sängerin, ob sie es sich vorstellen kann am Krater für uns aufzutreten. Sie war begeistert von dieser Idee und gab uns die Nr. von Ihrem Manager. Hmm, ob die wohl wirklich kommen? Wir werden berichten.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.