Tag 14 Turkmenistan

Am nächsten Morgen standen auf dem Parkplatz des sehr edlen Hotels auf einmal 9 verrückt geschmückte und sehr bunte Autos da.

Für Aschgabats Bewohner wars ein echtes Erlebnis, sind doch alle Autos weiss hier. Beim Frühstück ist Treffpunkt und Startzeit beschlossen worden. Und somit sind alle Teams gleichzeitig gestartet, um einen kleinen Supermarkt um die Ecke, wie die Heuschrecken zu überfallen. Proviant und Flüssiges in rauen Mengen wurde in die Autos geladen, und schon ging es weiter. Knapp hinter der Stadtgrenze als die Strassen noch perfekt und 4 spurig waren, kam eine Idee auf. Dragster race. Natürlich da auch alle dabei.

Dann ging die Fahrt weiter zum Krater. Da unsere Pandüle die einzige mit 4X4 war, beschlossen Alle dass wir den Besenwagen spielen sollen. Nicht mal nach 100 Meter der Schotterpiste brach auch schon der Dachträger des irischen Teams vor uns. Alle hatten einmal angepackt und schon war das Ding temporär zumindest gefixt.

Und jetzt kommt das Peinlichste. Was meint Ihr wer im Sand (man muss ja unbedingt was verrücktes machen) stecken geblieben ist?

Natürlich war das der Brüller des Abends.

Am Krater angekommen, kam aus jeder Ecke ein „Ahh“ „Ohhh““ „WOW“. Und noch mehr Teams gesellten sich dazu. Am Schluss waren es doch 12 Teams und ca. 30 Leute.

Danach alle Zelte aufbauen und erstmal was essen, denn es war ja doch bereits 8 Uhr. Und dann ab ins Zelt pennen.

Nee natürlich nicht!!!

Da war doch noch was mit der Band!?!

Die Ir(r)en erinnerten sich doch tatsächlich an die Anfrage an die Band. Nochmals da nachgefragt, meinte der Manager „das können wir tun, müssen uns einfach noch organisieren“. Ups, wie cool ist das den?!? Auf dem Weg zum Krater führt Olga die Verhandlungen und die Logistik mit dem Manager in russisch aus. Vorerst hatte der Manager Zweifel dass wir es wirklich ernst meinen, doch Olga konnte Ihn überzeugen und vereinbarte alles nötige mit der Band.

Als wir die frohe Botschaft bei einer kurzen Pause in der Wüste verkündeten, war die Hölle los. Wir haben eine Band am Krater von Derweze, was es so in der Geschichte der Mongol Rally noch nie gegeben hat. Mit dem haben wir wohl den Vogel abgeschossen.(Mega!!!)

Für die Band war das ein super Aufwand. Ein Generator für Licht, Musik und 7 Bandmitglieder mussten organisiert und in die Wüste geschafft werden und das bitte bis 8 Uhr. Sie meinten es könnte auch ev. 9 Uhr werden. Gekommen sind sie um 11 Uhr, aber sie sind gekommen!!! Um 12 Uhr startete dann die Party. Die Musik durchdringte die Wüste und 30 irre Ralliers hüpften und tanzten zu den Klängen der Band die ganze Nacht hindurch. Einfach genial und einzigartig, es war echt fantastisch, der Brüller!!!!! Geendet ist die Party (glauben alle zumindest) um halb 4 Nachts.

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