Tag 25 Kasachstan

Gefrühstückt, genug Kaffee getrunken und mit voller Spannung zurück auf der Strasse. Sorry wir meinten die Schotterpiste auf der hier die Autos fahren. Wie bereits gestern erwähnt, soll nun der schlimmste Teil der Strecke betr. Strassenzustand kommen. Olga hat sich zum Glück mit den Einheimischen ausgetauscht und die haben uns eine Nebenstrecke empfohlen die bedeutend besser ausgebaut ist, als das bei der Hauptroute der Fall sei.

Na klar doch, die nehmen wir! Am Anfang noch etwa genau so schlimm wie gestern aber schon bald konnten wir uns wieder normal im Auto unterhalten, ohne das uns ein knallender Stossdämpfer, ein ächzender Dachträger, das Knacken des Cockpit oder das Quitschen der Carosserie ins Wort fiel.

Das Wetter hat sich auch verschlechtert, wir fuhren nun bei Regen, was wir nach den heissen Tagen davor sehr begrüssten. Anfänglich produzierte der Scheibenwischer eine bräunliche Sauce die er gleichmässig auf der Windschutzscheibe verteilte. Nach einer gewissen Zeit war der Gummi dann aber doch noch bereit seinen zu erwartenden Dienst zu leisten und so haben wir auch noch was von der beeindruckenden Landschaft mitbekommen.

Unseren eigentlichen Plan zu Zelten haben wir wegen dem Regen einmal mehr über den Haufen geworfen. Wir entschieden uns in Semei  in einem Hotel zu übernachten.

Semei hat eine strahlende Vergangenheit. In dieser Region wurden bis in die 1990er Atombombentest durchgeführt. Unweit von Semei kann man sogar Atombombenkrater besichtigen, makaber aber wahr.

Nun sind die Strahlenwerte heute anscheinend tiefer als alle internationale Richtwerte. Somit unbenklich, oder sagen wir es mals so, uns geht es noch immer gut.

Nach zwei Anläufen haben wir unser Hotel gefunden, es hatte was von Chicago in den 1930iger.

Wir unternahmen noch einen kleinen Stadtrundgang zum Fluss.  Wir haben nicht viel Zeit in Semei verbracht, sie machte auf uns aber den Eindurck einer Indurstriestadt mit romantischer Note. Mit etwas mehr Pflege und Unterhalt hätte sie viel zu bieten.

Auf dem Rückweg ins Hotel fanden wir ein echt richtig gutes Restaurant wo wir im freien essen konnten. Wie es der Zufall so will, sind wir da dem Team Froschkönig wieder über den Weg gelaufen und hatten wieder einen sehr netten Abend mit Ihnen.

 

 

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