Tag 3 Bulgarien – Türkei

Durch unseren Nonstop Flug durch Serbien ist unser Plan flexibel geworden (Mike kann es verarbeiten). Unsere Übernachtungsziele haben sich dadurch verschoben.

Noch etwas schläfrig sind wir von der Serbisch – Bulgarischen Grenze losgefahren. Keine 10 Min. auf der Strasse,  eröffnet sich uns ein Desaster von einer Strasse. Slalom um die massiven Schlaglöcher auf einer Pflastersteinstrasse die noch aus der Römerzeit stammen könnte, und wir inkl. Pandüle waren nun definitiv WACH. Nach einem kurzen Stück kamen zwar bessere Strassenverhältnisse aber der Fahrstil der anderen Autobahnteilnehmer sorgte bei uns für wenig Entspannung. Von links, rechts, oben und unten wurden wir nun von dicken Boliden überholt. Olga, ich und die Mini-Pandüle schauten uns mit dem selben Gesichtsausdruck an:

Sorry an dieser Stelle, wir haben unsere Mitreisenden noch gar nicht vorgestellt! Das oben ist unsere Mini-Pändüle und staunt mit uns mit, sie macht die grossen Augen für uns 🙂

Weiter folgen die drei Schutzpatronen (Wunsch unserer beider Mütter)….

Und dass hier ist unser Hulla-Trulla. Sie ist für die Partystimmung in der Pandüle zuständig. Für den Iran haben wir entsprechende Verhüllung für sie parat.

Und zu guter letzt, unser Quitschi. Er ist das zweite männliche Teammitglied damit Mike nicht als einziger Mann an Bord ist. Quitschi schneidet die Luft und macht uns windschnittiger.

Also, weiter im Text. Zur Mittagspause hielten wir in Plovdiv an, wo wir ursprünglich übernachten wollten. Schade das wir es nicht gemacht haben. Der Ort hat eine ganz coole Innenstadt. Da gibt es ganz viele individuelle Restaurants, Bars viele kleine Läden und echt nette Leute.  Na gut, vielleicht ein anderes Mal.

Vorgenommen haben wir uns, bis an oder sogar über die Türkische Grenze zu fahren. Im Fahrtwind der Boliden zog es uns über die Grenze. Im nächst gelegenem Ort namens Edirne wollten wir unser Zelt aufschlagen. Aber Pläne sind zum ändern da, es waren ja auch nur noch 1.5h bis ans Mittelmeer. Gesagt getan.

Auf der Fahrt dorthin, beim verlassen der Autobahn fuhren wir durch eine Mautstelle die keine Schranken oder Personal hatte. Wir dachten uns schon „hmm, wie rechnen die wohl ab?“ und da kamm auch schon der Alarm der uns unmissverständlich klar machte, dass wir irgendwie auf irgend eine Art hätten bezahlen müssen. So beginnt die Geschichte mit dem HGS Kleber von dem wir euch noch berichten werden.

Auf dem Zeltplatz angekommen haben wir zum ersten mal so richtig kampiert,

natürlich erst nach dem Sprung ins Wasser.

So, dass war Tag 3. Voller Spontanität. Schlaft schön.

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