Tag 35 Mongolei

Der Weg von Ulan Bator zur russischen Grenze wurde uns bereits als der „Killer“ angekündigt. Geplant war an diesem Tag die Grenze zu erreichen, geplant!! Schon kurz hinter Ulan Bator begann die Schotterpiste oder sagen wir mal, such deinen eigenen Weg durchs Gelände.

Die Pandüle hatte Spass und nahm jedes Hindernis mit einem freudigen quitschen aus den Stossdämpfern oder der Karrosserie. Die Francesca hingegen war nicht wie erwartet auskuriert. Ihr Stossdämpfer leckte wieder und der Auspuff schleifte auf dem Boden. Somit war Schneckentempo angesagt, bis wir den kompletten Auspuff abnehmen mussten. Dieses mal brach die Gussverbindung zum Motor und da konnten wir nichts mehr reparieren. Unglücklicherweise geschah das an dem Ort, wo es gefühlt am sandigsten war und direkt an der Hauptroute. Nach 5 Min. um und unter der Francesca sahen wir alle wie Grubenarbeiter aus.

Mit neuem Sound von Francesca ging es weiter. Unser Tagesziel zu erreichen war klar nicht mehr drin. Es dämmerte bereits und wir hatten erst 156km von ca. 320km hinter uns. Wir beschlossen im nächsten Ort einzukaufen und im Zelt zu übernachten. Es wurde eine bitter kalte Nacht.

 

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