Tag 49 Russland-Kurgan

Viel Wind, dazwischen Regen und dann doch fast nur noch Sonnenschein.In Omsk losgefahren hatten wir zunächst etwas Regen.

Obwohl wir schon seit hunderten an Kilometern durch die sibirische Landschaft und deren Wälder fahren, ist es schon erstaunlich das wir noch immer ein WOOW von uns geben, und uns an den tollen Weiten und dem Farbenspiel der Landschaft nicht satt sehen können. Heute war das noch viel eindrücklicher. Durch die deutlich kältere Luft und den starken Wind hatten wir eine super klare Sicht. Mit der Morgensonne im Rücken, ergab sich eine unwahrscheinliches Bild an Farben.

Der Weg nach Kurgan war rechts und links umsäumt von unzähligen Flüssen, kleinen und grösseren Seen. Und dazwischen ein fast unwirkliches Bild von Wäldern in ganz weiss. Die Birkenbäume ohne Blätter, sozugagen nackt, strahlen weiss in der Sonne. Auch das sind Szenen die man eigentlich nur mit dem Auge und nicht mit der Kamera erfassen kann. Trotzdem hier ein Versuch.

Die Landschaft veränderte sich auch von wild zu organisiert. Viel Ackerbau und Viehwirtschaft, das ist nun das Motto in Westsibirien.

Auf dem Weg passierte schon wieder was überraschendes, wir waren so verblüfft dass wir nicht mal ein Beweisfoto machen konnten. Eine Horde

…………………………………..KAMELE…………………………..

In Usbekistan, ja. In der Mongolei, ganz klar (dort erklären sie den Weg in die Hauptstadt :-)). Aber in Sibierien????? Wirklich????

Schon begannen die wildesten Spekulationen in der Pandüle. Was machen die Kamele hier? Wie kommen die hierher? Es sind dabei viele (un-) logische Theorien entstanden. Hier mal ein paar:

  • Klimaflüchtlinge: Es wird ja immer wärmer auf der Erde, also auf in den Norden.
  • Familienurlaub: Jeder braucht mal Ferien.
  • Zurückgebliebene: Aus der Zeit als Kamele mit das Transportmittel waren, hat eine kleine Ausreisser-Truppe beschlossen einfach in Sibirien zu bleiben.
  • Tiergulack: Die Horde hat sich politisch inkorreckt verhalten und ist nun nach Sibirien verbannt worden.
  • Nun die logischste Erklärung. Es sind Kollegen, Ein Team der Camel Trophy die Mittagspause machte.

Wir haben beschlossen euch mit einzubinden. Bringt uns bitte auch ein paar Erklärungen zu diesem Phänomen. Wir werden dann die besten Ideen auswählen. Den Siegerpreis überlegen wir uns noch auf der Fahrt. Wir sind auf eure Theorien gespannt.

Nun gut, wir hatten noch einige LKW’s und Baustellen die wir umschiffen und durchkreuzen mussten. Zudem hatten wir einen Jetlag von 2h zu verarbeiten. In der Zwischenzeit hatten wir zwei Zeitzonen durchfahren.

Nach ca. 700km und 9h in der Pandüle hatten wir nur noch ein Ziel:

Mit Kurgan haben wir die letzte Grossstadt in Sibiren erreicht. Morgen geht es über das Uralgebirge und somit durch den eisernen Vorhang in den Westen nach Tscheljabinsk.

 

5 Antworten auf „Tag 49 Russland-Kurgan“

  1. Hallo ihr Globetrotter in der russischen Republick Tuwa werden die Kamele als Nutztiere gehalten🤔.Sagt Google!!!!
    Ich hoffe ihr habt die2 Std Jetleg gut verarbeitet🤣🤔😴liebe Grüsse
    Christine

  2. Also ich bin ja für die Urlaubstheorie, jeder braucht mal Pause. Ich glaube es sind kasachische Kamele die auf dem Weg auf die Botschaft nach Omsk waren um einen neuen Reisepass zu beantragen. Eines der (fast) Erwachsenen hatte ein veraltetes Bild im Pass worauf den Grenzbeamten der Verdacht auf Weiden-Spionage gekommen ist 😉
    Grüße aus Österreich, passt auf euch auf! T&T 👍

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