Tag 51 Russland – Ufa

Etwas zerknittert aber doch bei Bewusstsein, machten wir uns auf den Weg nach Ufa.

Mike mit Fokus auf die Strasse, macht Olga ihn drauf aufmerksam dass das Ural-Gebirge vor uns liegt. Woow, Mike hätte es fast verpasst. Echt jetzt, wir fahren mit unserer Pandüle über den Ural!!!! Zieht euch das mal rein!!!

An der Stelle wo wir wieder auf die europäische Platte kamen, war unser höchster Punkt 814 m.ü.M.. Das Klima auf dem Ural war sehr feucht und kühl.

Die Überquerung des Urals war aber ein seltsam, grossartiges Gefühl für uns. Nicht das wir damit weiter nach Hause gekommen sind, sondern das wir über den Ural gefahren sind. Ein echtes und für uns einmaliges Erlebnis.

Nach dem Augenschmaus erreichten wir Ufa. Die Stadt ist eher in die Breite als in die Höhe gebaut worden. Die Strassen im Zentrum so breit, dass du keine Ahnung hast, wo du fahren sollst. Grünanlagen an jeder Ecke und die Strassen hübsch hergerichtet, das Klima viel milder als in Sibirien.

Voller Begeisterung machten wir uns auf den Weg zum Fluss der die Stadt umsäumt. Von einem kleinerem Stadtpark ausgegangen, fanden wir uns in einem Wald wieder. Wir hatten die Weiten völlig unterschätzt und mussten bald mal feststellen, dass wir einen Weg aus diesem Wald finden müssen.

Mike macht sich immer über die Nachrichten lustig, von Leuten die sich am Uetliberg verlaufen haben. Das macht er jetzt nicht mehr :-). Dafür haben wir aber noch einen Blick auf den Fluss mitnehmen können.

Wir haben uns an Zeichen der Zivilisation orientiert, zwei Hochhäuser die immer in unserem Blickwinkel waren. Da angekommen, verschwitzt und etwas ausser Atem, traffen wir ein Paar das in einem der Hochhäuser wohnte. Wir fragten nach der Nummer um ein Taxi zu rufen. Die beiden erklärten uns, dass wir locker in 15 Min. zu Fuss zu unserem Hotel kommen könnten und erklären uns den Weg dahin.

So machten wir uns auf unseren Weg, bis kurz darauf ein Auto neben uns anhielt. Es was das Paar das wir nach dem Weg gefragt hatten. Sie waren der Meinung, das wir Turis uns sicher wieder verlaufen würden und boten uns an, uns ins Hotel zu fahren.

Einmal mehr, einfach genieal die Hilfsbereitschaft in Russland. Logisch, wir nahmen an und es wurde ein ausgedehntes Gespräch über unsere Reise.

Nach dem gestrigen Abend und unserem Abstecher in den Wald von Ufa hatten wir auch kein Augen mehr für Sehenswürdigkeiten. Daher wollten und konnten wir Lenin nicht mehr in die Augen schauen. Von hinten sieht er auch nicht schlecht aus und es sieht so aus als würde er für uns den Daumen hoch halte, Yes Opa Lenin, we go west.

 

 

 

 

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