Tag 54 Russland – Vladimir

Für diesen Tag haben wir uns eine Monsterstrecke vorgenommen, ca. 640 km bis nach Vladimir, kurz vor Moskau.

Also los auf die M7/E22 die ab Kazan einspurig geführt wird. Nach kurzer Zeit mussten wir feststellen, dass ausser unserer Pandüle nur noch wenige PKW’s unterwegs waren. Wir fuhren in einem Tross von dicken, grossen, rusigen LKW’s und es scheinte so, dass aus jedem Loch noch weiter dazukammen.

Pandüle huschte von Lücke zu Lücke. Man bedenke das die LKW’s mit 90 – 110 km/h unterwegs waren. Das ist etwa die Geschwindigkeit bei der die Pandüle im 5ten Gang in die Gleitphase kommt. Von Beschleunigung kann man da nicht mehr reden.

Damit aber nicht genug, Baustellen kamen dazu und zu guter letzt führte die Hauptader die ganz Russland versorgt durch Dörfer mit Kreuzungen und Ampeln. Das wäre in etwa so als hätten wir auf der A1 bei Kölliken 3 Ampeln stehen und dazwischen etliche Fussgängerstreifen im mitten von Nirgedwo.

Das Herz der Pandüle raste, Mike war auch nicht mehr so entspannt und die Ente hatte auch die Schnauze voll. Nur Olga blieb locker und besänftigte uns alle mit den Klängen von Vivaldi. Das tat gut.

Auf dieser Strecke hat die Pandüle den schimmernden Glanz des mongolischen Sand definitiv gegen den rusigen, schwarzen Schatten der Brummi-Abgase eintauschen müssen.

Daher sind wir erst nach 11 Stunden Fahrt um 19 Uhr in Vladimir angekommen. Da war dann nur noch was Essen und ins Bett angesagt. Aber wir haben gehört die Stadt soll schön sein 😉

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