Tag 7 Türkei

Auf dem Weg von Sinop nach Trabzon.

Es war lange vorher angekündigt, ein Auto parkte auch mehr als auffällig am Strassenrand. Eine Radarkontrolle. Und trotzdem haben wir es geschafft angehalten zu werden. Ein Unisono „Scheisssseee!“ ging durch die Pandüle. Ein Polizist weiste uns an den Strassenrand, Mike war im Begriff auszusteigen als er ein Zeichen der Zurückhaltung bekam. Der Polizist, mit rundlichem, zufriedenem Gesicht, streckte die Hand mit einem lächeln aus und begrüsste uns. Nach betrachten der Pandüle und der Frage wo wir herkommen, gab er sich mit einem Schmunzeln zur Antwort Schweiz zufrieden und deutete,  wir sollen weiterfahren. Was ein Schwein gehabt!!!! Hier noch der Beweiss dass es tatsächlich Tempolimit 82 gibt!

Die Landschaft ist wirklich schön, wäre nicht das Meer auf der linken Seite würden wir uns fast schon wie in der Schweiz fühlen. Viel Wald, viele Berge und Hügel.

Leider haben wir aber auch die ersten Verlusste zu vermelden.

Punkt eins:

Hulla die Trulla hat sich halbiert. Aber es ist bereits neuer Kleber an bord und sie wird bald wieder tanzen.

Punkt zwei:

Eine schlechte Nachricht an Alle die mit rot unterschrieben haben. Die Sonne hat die Farbe zum fressen gerne. Wir werden aber versuchen eure Grüsse mit einer anderen Farbe zu rekonstruieren.

Punkt drei:

Und jetzt wird es ernst. Unsere forderen Bremsen quitschen und es gibt auch schon Spuren auf der Bremsscheibe. Ergo… morgen gehts in die Werkstatt. An dieser Stelle ein riesen Dankeschön an den Chrigel von der Carrosserie Zollikerberg für den tel. Support. Erst als Olga aufgelegt hat, realisierte sie das es nicht nur in der Türkei Sonntag ist. Danke Chrigel dass du unseren Anruf entgegen genommen hast.

Punkt vier:

Es war kurz vor Kilometer 4’000. Olga hatte die Kamera gezuckt und wollte das festhalten als auf einmal der Zählen auf …………0 umsprang. Heeee? Echt jetzt? Na gut, neben der Strichliste der Tankbefüllungen und der Tankmenge eine neue Strichliste mit 4’000 zum Ersten, 4’000 zum Zweiten usw.

Nun zurück zur Route. Gelandet sind wir letzendlich in OF, am Startpunkt unserer morgigen Route, die D915. Der Ort heisst tatsächlich so! Etwas ironisch der Name für dass, das die D915 dort beginnt, die 1916 von Russen gebaut wurde.

Die D915, ist die sogenannte Todesstrasse der Türkei resp. mit die gefährlichste Strasse weltweit. Daher auch unsere Sorgen um die Bremse 🙂

Aber solange haben wir noch die letzten Sonnenstrahlen am schwarzen Meer genossen.

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