Tage 19-21 Nurkent

Nun zu Olga. Kurz wird in „Ich“ Form geschrieben. Auf dem Weg in mein Dorf bin ich mal (das 2 te mal überhaupt) gefahren. Beim Blick auf die Entfernung (ca 60 km vor Nurkent) bekam ich Pipi in die Augen. Kein Wunder nach 30 Jahren! Und schon war Mike wieder mit fahren dran. Es war ein Wechselbad der Gefühle. Vorfreude, Erinnerungen, Emotionen, auch etwas Angst vor dem was kommt. Wir sind sehr herzlich empfangen worden von der Annja, der Nichte meines Onkels und später auch vom Egor. Es war ein langer Tag und somit ging es schnell mal ins Bett. Am nächsten Morgen standen noch Dinge an, die wir dann schnell mal in Burnoje erledigt hatten. Mit Egor (mein Onkel) fuhren wir nach Tarraz/Dschambul Mittagessen.

Irgenwie doch zu wenig Zeit um das Dorf (wieder-) zu erkunden. Also haben wir kurzerhand beschlossen einen weiteren Tag dort zu verbringen. Am nächsten Morgen wieder ein Paar organisatorische Dinge erledigt, und dann ging es mit dem Quat von Egor durch das Dorf. Ich hatte das Glück dass sowohl im Haus der Grosseltern, als auch in unserem ehemaligen Haus jemand da war, und uns sehr gerne die Tür aufgemacht hatte, um ein paar Fotos zu machen.

Es waren sehr viele wunderbare und wertvolle Stunden für mich, mit vielen Erinnerungen und Emotionen verbunden. An dieser Stelle auch ganz viele Grüsse an meine ganze Familie. Wir konnten uns aber auch in dieser Zeit gut erholen.

Auf unserem kleinen Abstecher mit dem Quat machten wir einen Halt am Fluss, in dem wir als Kinder liebend gerne gespielt haben. Und dann…..eine Herde von Pferden kam vorbei und ich sagte nur noch „ hol die Kamera raus Schatz!“

 

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